Barntruper Kunstpfad

Initiator des Barntruper Kunstpfades ist Herr Wolfgang Redeker.  Im Rahmen der Zukunftsentwicklungsplanung der Stadt Barntrup unterstützen die Stadt Barntrup und verschiedene Sponsoren sein Projekt seit Juni 2010.

Der Barntruper Kunstpfad ist eine Idee von interessierten Künstlern aus der Großgemeinde Barntrup, die es sich zum Ziel gesetzt haben, mit verschiedenen Skulpturen aus Stein, Metall oder Holz das Umfeld von Barntrup attraktiver zu gestalten. Ausgewählt wurden markante Punkte, die gleichzeitig ein wenig über die Geschichte der Stadt Barntrup erzählen.

Die Broschüre zum Kunstpfad mit Bildern und Erläuterungen der Kunstwerke liegt im Rathaus der Stadt Barntrup aus. Gleichzeitig bieten wir die Broschüre zum herunterladen an. Broschüre Kunstpfad (.pdf-Format 4,3 MB)

Auf der Seite Lipperland.deIcon das einen externen Link kennzeichnet finden Sie, unter der Nummer 82, GPS-Daten zum Kunstpfad. Mit einem Klick auf den Track in der Karte, können Sie diesen als .gpx herunterladen.

Die Stadt Barntrup bietet öffentliche Führungen auf dem Kunstpfad an.
Informationen und Buchungen:
Zeitreise Marion Behrend
Homepage:  StadtführungIcon das einen externen Link kennzeichnet

Lageplan der Objekte

Lageplan des Kunstpfades

Mit einem Klick auf das entsprechende Bild, wird Ihnen dieses größer angezeigt.


Pforte
Foto des Kunstobjektes Pforte

Der ehemalige Friedhofseingang wird durch die behutsame Überarbeitung und Ergänzung mit neuen Materialien und Oberflächen zur adäquaten Pforte für den Stadtpark, welcher mit viel Liebe vom CreActiv Team des Heimatvereins Barntrup gestaltet und gepflegt wird.


Kunstobjekt Pforte, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Sponsoren: Sparkasse Detmold, Familie Tavella, Foto: Dr. Plachky


Stelensymphonie
Foto des Kunstobjektes Stelensymphonie

Stelensymphonie mit folgenden Themen:

  • Geometrische Formen, Standort Stadtpark
  • Schlangen, Standort Stadtpark
  • Gesichter des "Friedensreich Hundertwassser", Standort Gymnasium Barntrup
  • Landschaftsstelen, Standort Stadtpark
  • Hommage á Ottmar Alt, Standort Stadtpark
  • Florale Kompositionen, Standort Stadtpark 


Kunstobjekt Stelensymphonie, Künstler: Schüler des Gymnasiums Barntrup unter der Kursleitung von Frau Dagmar Stark, Sponsoren: Familie Ernst-August Potthast, Firma Höwing, Barntrup, Foto: Dr. Plachky


Eingefangene Symbolik
Foto des Kunstobjektes Eingefangene Symbolik

Der Kreis symbolisiert den Kosmos, die Ewigkeit und die von Gott geschaffene Vollkommenheit.

Das Dreieck steht für die Dreifaltigkeit des Neuen Testaments.

Das Quadrat ist Sinnbild der Erde und des irdischen Schaffens.

Die Grundfarben Rot, Gelb und Blau werden bereits im Alten und Neuen Testament genannt und stehen im gemeinsamen Farbklang seit dem Mittelalter für die universelle Harmonie der göttlichen Schöpfung.


Kunstobjekt Eingefangene Symbolik, Künstlerin: Dagmar Stark, Gymnasium Barntrup, Sponsoren: Fleischerei Buddeberg, Volksbank Barntrup, Zweigniederlassung der Volksbank Bad Salzuflen e.G., Foto: Dr. Plachky


Sonnentraum
Foto des Kunstobjektes Sonnentraum

Als Auftakt und Beginn des Barntruper Kunstpfades wurde in der Birkenallee (Südteil der Stadt) die erste Skulptur mit der Bezeichnung „Sonnentraum“ von Sieglinde Strohmeier aufgestellt.

Die Installation symbolisiert die Stärke und das Alter der Stadt Barntrup: Die Sonne mit ihren reflektierenden Strahlen.


Kunstobjekt Sonnentraum, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Foto: Guido Kasper


Kunstallee
Foto des Kunstobjektes Kunstallee

Anlässlich des „Lippischen Alleentages“ am 19.10.2014 wurden hier Pfähle aufgestellt, die von Bewohnerinnen und Bewohnern der Großgemeinde Barntrup farblich gestaltet wurden.
Kunstobjekt Kunstallee, Konzept und Idee: Wolfgang Redeker, Künstlerische Unterstützung: Guido Kasper, Elke Kollmeier, Sieglinde Strohmeier, Sponsoren: Reinhard Geisler, Bösingfeld, Marketing Consulting, Foto: Caminneci-Trompeter


Mühlsteine
Foto des Kunstobjektes Mühlsteine

Seit 1850 stand hier eine Mühle mit einem Wasserrad („Thies Mühle“), in der Korn gemahlen wurde. Dies war nur möglich, wenn ausreichend Wasser im Teich vorhanden war. Die Bauern der Umgebung brachten ihr Korn zur Mühle, um es für den Eigenverbrauch mahlen zu lassen. Sie verkauften aber auch Korn an die Familie Thies, die dann das Mehl an den Einzelhandel veräußerte.

1933 brannte die Mühle ab und es entstand ein Wohnhaus. Der Mühlteich (den Barntrupern bekannt als „Thies Teich“) erfüllte noch einen anderen Zweck. Wenn in den Wintermonaten der Teich zugefroren war, vergnügten sich zahlreiche Bewohner Barntrups (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) beim Schlittschuhlaufen. 


Kunstobjekt Mühlsteine, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Familie Klaus Jürgens, Foto: Lippe Tourismus und Marketing


Gedanken
Foto des Kunstobjektes Gedanken

Die Gedanken sind frei!

Das Gehirn eines Menschen ist vielschichtig und kaum erforscht. Es entspringen dem Gehirn Gedanken, die unterschiedlicher nicht sein können, und der Mensch ist oft erschrocken, welche Gedanken manchmal seinem Hirn entspringen.

Hass – Liebe – Sehnsüchte – Tod – Angst – Bewunderung – Träume – Gewalt – Frieden – Visionen – Neid – Anerkennung

Auch der „Barntruper Kunstpfad“ rief Gedanken wie Ablehnung, Kritik, aber auch Anerkennung hervor.

Zum Glück sind die größte Anzahl der Menschen in der Lage, ihre Gedanken zu kanalisieren und somit Gedanken, die gegen die bestehende Moral und Ethik verstoßen würden, zu ignorieren. 

Die Gedanken eines anderen Menschen lesen zu können, ist ein alter Menschheitstraum und wird Gott sei Dank nicht möglich sein. 


Kunstobjekt Gedanken, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Marketing Consulting, Foto: Caminneci-Trompeter


Ziegelstein
Foto des Kunstobjektes Ziegelstein

Bereits 1653 wurden in Barntrup die ersten Ziegel gebrannt. Aus 8 Lehmkuhlen in und um Barntrup wurde bis 1911 der Rohstoff geholt. Viele Wanderziegler und -arbeiter gingen ab 1776 auf Arbeit Richtung Ruhrgebiet und Norddeutschland.

Neben der städtischen Ziegelei an der Alverdisser Straße (bis 1911) stand am heutigen Sportplatz die Ziegelei Drewes, die von 1882 bis 1927 aktiv war.

  • 1889: Gründung des Zieglervereins Barntrup
  • 1956: Ende der Wanderzieglergängerei
  • 1989: 100 Jahre Zieglerverein Barntrup, 52 Mitglieder
  • 1991: Der Zieglerverein Barntrup tritt dem Heimatverein Barntrup als Zieglergruppe bei.
  • Rückfragen zu den Zieglern: Herr Hans-Georg Sprenger, Tel.: 05263/ 2723.

Interessantes zu der Geschichte der lippischen Ziegler finden Sie etwa 30 Kilometer entfernt im Ziegeleimuseum in LageIcon das einen externen Link kennzeichnet.


Kunstobjekt Ziegelstein, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Foto: Lippe Tourismus und Marketing


Sculpture of Fame
Foto des Kunstobjektes Sculpture of Fame

Für Hollywoodstars bedeutet ein Stern mit ihrem Namen auf dem "Walk of Fame" eine hohe Auszeichnung.

Auch die Barntruper "Sculpture of Fame" möchte Menschen auszeichnen und ihnen einen Stern verleihen. Diesen erhalten Bürgerinnen und Bürger, die sich in ganz unterschiedlicher Weise durch ihr besonderes Engagement um unsere Stadt verdient gemacht haben.

Die "Sculpture of Fame" ist kein abgeschlossenes Kunstwerk, sondern soll immer wieder durch Sterne mit Namen ausgewählter Personen erweitert werden.
Kunstobjekt Sculpture of Fame, Künstler: Hildegard Steinheider mit Schülern der Hauptschule Barntrup-Dörentrup, Sponsor: Marketing Consulting, Foto: Dr. Plachky


Der Notenschlüssel
Foto des Kunstobjektes Notenschlüssel

Der „Notenschlüssel“ dient in der Musik dazu, im Notensystem festzulegen, welche Tonhöhe die fünf Notenlinien repräsentieren.

Den Sängern des MGV-LiedertafelIcon das einen externen Link kennzeichnet (160 jähriges Jubiläum im Jahr 2011) eine alltägliche Leitlinie für ihren Gesang.

Im Jahr 1988 wurde vom damaligen Bürgermeister Dr. Paul Harff und dem Sangesbruder Heinz Haverich eine über 300 Jahre alte Eiche zum Symbol des Gesangsvereines erkoren. Leider musste die „Sängereiche“ im Jahr 2009 aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

2010 wurde dann an gleicher Stelle in einer Feierstunde im Beisein des damaligen Bürgermeisters Herrn Herbert Dahle, dem Vereinsvorsitzenden Herrn Friedhelm Schlingmann und dem zuständigen Förster Herrn Frank Sundermann eine neue Eiche gepflanzt. Auch
diese konnte dem nächsten großen Sturm leider nicht standhalten.


Kunstobjekt Der Notenschlüssel, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Dr. Peter Hoffmanns, Foto: Dr. Plachky


Barntruper Bär
Foto des Kunstobjektes Barntruper Bär

Die Stadt Barntrup liegt auf einem Hügelrücken, auf dem sich die ersten Familien ab 1317 ansiedelten. Der Name des Ortes war damals laut einer alten Urkunde (von 1359) „Alten-Berlinctorpe“. Er änderte sich des Öfteren, zuletzt von Berntorp – Berentorp zu Barntrup. 

Der Teutoburger Wald war zu damaliger Zeit von vielen Bären besiedelt, auch im Bereich Barntrup. Es entstand somit der sinngebende Name. Zum 550. Jahrestag der Stadt - 1927 - wurden Anstecknadeln an die Bürger verteilt, auf denen neben
dem Stadtwappen von halber Rose und halbem Stern auch der Bär abgebildet wurde. 

In der Zeit der Wiederbesiedlung des Bären in deutschen Waldgebieten steht dieser Bär hier als eiserner Einzelgänger.


Kunstobjekt Barntruper Bär, Künstler: Sieglinde Strohmeier, Sponsor: Marketing Consulting, Foto: Caminneci-Trompeter


Frieden
Foto des Kunstobjektes Frieden

Zu Ehren der lippischen Gefallenen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/ 71 wurde ca. 30 Meter entfernt die "Friedenseiche" gepflanzt. Dies war die Grundlage für die Idee einer Skulptur mit der Bezeichnung "Frieden".

Frieden kann täglich gelebt werden durch:

- Akzeptanz

- Versöhnung  

- Toleranz 

- Gewaltlosigkeit  

- Empathie

- Zuneigung

- Nächstenliebe

- Hilfsbereitschaft

- Freundschaft 


in der Familie, im Freundeskreis, im Beruf, im Land und aufunserer Erde.

Frieden – Peace – la paix – Schalom – Salam

Kunstobjekt Frieden, Künstlerin: Elke Kollmeier, Sponsor: Dr. med. dent. Ursula von Schönberg, Foto: Caminneci-Trompeter


Das Dreieck
Foto des Kunstobjektes Dreieck

Für die Barntruper Spaziergänger ist "Das Dreieck" ein wichtiger Orientierungspunkt auf ihren Wanderwegen. Die Zahl ist dabei sehr vielschichtig und ihr kommt in vielen Bereichen eine besondere Bedeutung zu.

  • Mathematik - Primzahl 3
  • Musik - Dreivierteltakt
  • Literatur - magische Zahl
  • Religion - Heilige Drei Könige
  • Kirche - Dreifaltigkeit

Hier ist das Dreieck mit den Naturmaterialien Stein, Metall und Holz dargestellt.


Kunstobjekt Das Dreieck, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Steuerberatung Robert Hampe, Foto: Dr. Plachky


Wind - Fluch, Segen, Irritationen!
Foto des Kunstobjektes Wind

Die Wirkung des Windes zeigt sich in vielfältigen Fassetten.

FLUCH
Durch den Sturm Kyrill (18. und 19. Januar 2007) wurden im Stadt- und Interessentenwald Barntrup ca. 3.245 Festmeter Rundholz zerstört, die anschliessend aufgearbeitet und vermarktet wurden. Bei den umgestürzten Bäumen handelte es sich hauptsächlich um flachwurzelnde Nadelhölzer. Der Mischwald der heute zu sehen ist, besteht vorwiegend aus aufgeforsteten standsicheren Laubholzarten. Das Nadelholz ist als Naturverjüngung aus den Samen der durch Kyrill geworfenen Altholzbäume eingemischt worden.

SEGEN
Mit der Windkraft wird umweltschonend Strom erzeugt, Wind sorgt für die Verbreitung von Samen in der Natur.

IRRITATION
Menschen erzeugen mit dem Drehen nach dem Wind gegenüber ihren Mitmenschen Irritationen. Ebenso Parteien, die sich nach dem Wind drehen um gewählt zu werden.


Kunstobjekt Wind, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Rolf Schneemann und Wolfgang Redeker, Foto: Dr. Plachky


Ein Platz in Barntrup

Foto des Kunstobjektes "Ein Platz in Barntrup"
Die Stühle stehen symbolisch für die Jugendhilfe in Barntrup. Zwei Plätze, damit immer ein Platz frei ist, für ein Kind, falls es ihn braucht. Verbunden mit dem Wunsch, dass es in seinem Leben immer bunter werden soll.

Geschichte der Barntruper Jugendhilfe: Anton Freiherr von Haxthausen  vermachte der Stadt Barntrup einen Großteil seines Vermögens mit der Auflage, davon ein Waisenhaus mit einer Schule zu errichten, in der die Waisenkinder für einen späteren Beruf vorbereitet werden sollten. Am 7. Dezember 1785, zwölf Jahre nach dem Tod des Stifters, fand die feierliche Einweihung statt. Der noch heute bestehende schlichte Barockbau des Waisenhauses in der Mittelstraße (heute Bürgerbüro) hatte früher ein Dielentor und einen Eingang mit Freitreppe.

Im Februar 1964 wurde Barntrup als Standort für das erste Kinderdorf in LippeIcon das einen externen Link kennzeichnet ausgewählt.


Kunstobjekt Ein Platz in Barntrup, Idee und Realisierung. Guido Kasper mit Kindern und Jugendlichen, Farbliche Gestaltung: Schüler der von Haxthausen Grundschule, Sponsor: Guido Kasper, Foto: Lippe Tourismus und Marketing


Der Pilz
Foto des Kunstobjektes Pilz

Dieser Pilz, als Komposition der Naturstoffe Metall und Holz, soll dokumentieren, dass der Barntruper ein fleißiger Pilzsucher ist und sehr geschickt darin ist, die guten Fundstellen geheim zu halten.

Um den Nicht-Pilz-Kundigen die Suche zu erleichtern, wurde hier die Barntruper Pilzlegende installiert, die über die wichtigsten Arten informiert.


Kunstobjekt Der Pilz, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Marketing Consulting, Foto: Dr. Plachky


Die Augen
Foto des Kunstobjektes Augen

Ein Auge für die Natur hatte 1929 der Barntruper Geschäftsmann Ernst Tintel, der die Teichanlage für die Bürger gestiftet hat.

Unterstützt hat ihn dabei der damalige Bürgermeister Wedderwille. Ganz in der Nähe gab es damals ein Hinweisschild, das den Weg zum Ausflugslokal "Tannenklause" beschrieb.

"Ich bin ein Jäger weit gereist und weiß, was Tannenklause heißt."


Kunstobjekt Die Augen, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Sponsor: Marketing Consulting, Foto: Dr. Plachky


Der Barntruper
Foto des Kunstobjektes Der Barntruper

Die Skulptur "Der Barntruper" steht für die Barntruper Bürger.

Der Barntruper ist Lokalpatriot, steht ein für seine lippische Herkunft, speziell für sein Städtchen mit dem beeindruckenden Weser-Renaissance-Schloss, der lieblichen Landschaft und den schönen Wanderwegen.

Er liebt das einfache Leben, ist fleißig und sichert so seine Grundbedürfnisse.

Seit Barntrup im Jahr 1376 die Stadtrechte erhielt muss er mit dem Spottspruch "Barntrup will auch noch was" leben! Mit dieser Aussage kokettiert er jedoch gerne.

Seine Sparsamkeit ist legendär und solange man ihn finanziell nicht überstrapaziert, liebt er die Gesellschaft in froher Runde.


Kunstobjekt Der Barntruper, Künstler/ Idee: Wolfgang Redeker, Realisierung: Sieglinde Strohmeier, Sponsor: Marketing Consulting, Foto: Lippe Tourismus und Marketing


Der Schwimmer
Foto des Kunstobjektes Der Schwimmer

An den Fischteichen wurde die Installation "Der Schwimmer" aufgestellt. Eine Skulptur aus Edelstahl, die mitten im Teich verankert wurde.

Von 1920 bis 1950 wurde einer der Fischteiche als Schwimmteich genutzt . Das war zu seiner Zeit in Lippe sensationell.

1925 wurde dann das Schwimmbad gebaut und die Fischteiche dienten als Wasserzufuhr für das Freibad. 1970 folgte dann eine Traglufthalle und 1997 eine komplette Erneuerung des Freibades.



Kunstobjekt Der Schwimmer, Künstler: Wolfgang Redeker, Sponsor: Marketing Consulting, Metallbau Pulver, Barntrup, Foto: Dr. Plachky


Wallbaums Ruh
Foto des Kunstobjektes Wallbaums Ruh

Als nächstes Objekt wurde die Skulptur „Besinnung" an dem bekannten Ort Wallbaums Ruh installiert. Der frühere Besitzer des Hotels -Deutsches Haus-, Herr Wallbaum, hat hier an einer Doppeleiche die vorbeigehenden Spaziergänger zur Besinnung aufgerufen und eine Bank sowie eine Wassertretstelle aufgebaut.

Die Künstlerin Sieglinde Strohmeier hat hier einen Stuhl entworfen, der die Besinnung wieder ins Leben rufen soll.

Herr Wilhelm H. Schürmann hat zu diesem Ort der Zwillingseiche/Wallbaums Ruh ein Gedicht geschrieben, das interessierte Spaziergänger auf einer Tafel nachlesen können.


Kunstobjekt Wallbaums Ruh, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Sponsor: Schiewe GmbH & Co. KG, Steinbruch Sonneborn, Holz Bröker, Extertal, Lippische Landesbrand, Detmold, Foto: Redeker / Strohmeier


Der Pflug
Foto des Kunstobjektes Der Pflug

Der Titel dieser Skulptur steht für schwere körperliche Arbeit in der Landwirtschaft, die Jahrhunderte ohne technische Hilfe geleistet werden musste. Es gab in Barntrup viele Ackerbauern, aber auch Familien, die ausschließlich vom Ertrag ihres Ackers leben mussten.

Da oft keine Pferde oder andere Zugtiere zur Verfügung standen, wurde der Pflug, das wohl wichtigste landwirtschaftliche Gerät, meist mit dem eigenen Körper gezogen. Neben dem Pflug waren Spaten, Harke, Hacke, Schaufel, Spitzhacke sowie andere Geräte die wichtigsten Werkzeuge.

Dieses Objekt soll an die Zeit erinnern, in der es noch keine prall gefüllten Supermärkte gab und der Lebensunterhalt durch schwere körperliche landwirtschaftliche Arbeit gesichert wurden musste.


Kunstobjekt Der Pflug, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Idee und Sponsor: Gerhard Reineke und Wolfgang Redeker, Foto: Lippe Tourismus und Marketing


Zigarre
Foto des Kunstobjektes Zigarre

In der Zeit von 1861 bis 1956 war die Zigarrenfabrik Steneberg mit seiner Hauptproduktionsstätte in Barntrup, sowie weiteren Fabriken in Alverdissen und Sonneborn der wichtigste Arbeitgeber. Die "Zigarre" war in dieser Zeit ein besonderes und unverkennbares Markenzeichen der Stadt. Die Bezeichnung der Zigarren lautere "Stebali" und stand für Steneberg-Barntrup-Lippe. Bei der Gründung 1861 waren 19 Männer und 18 Frauen beschäftigt. 1936 waren es über 350 Mitarbeiter.

1956 wurde durch eine staatliche Stilllegungsprämie in Höhe von 150.000 DM das Unternehmen aus dem Markt genommen. Weitere Informationen finden Sie im Vorraum der städtischen Bücherei in der ehemaligen Fabrik Steneberg. (Mittelstraße 14)


Kunstobjekt Zigarre, Künstler: Heinrich Basche und Wolfgang Redeker, Sponsor: LEG Wohnen NRW GmbH, Bielefeld, Foto: Dr. Plachky


Das Bild

Foto des Kunstobjektes Das Bild
Barntruper malen Barntrup

Barntruper Bürgerinnen und Bürger waren anlässlich des Stadtfestes aufgefordert, selbst zum Farbtopf und Pinsel zu greifen, um eine Leinwand malerisch zu gestalten (1,90 x 1,30 Meter).

Schülerinnen der Jahrgangsstufe 13 des Städt. Gymnasiums Barntrup und die begleitende Kunstlehrerin Frau Dagmar Stark hatten vorbereitend Konturen der bekanntesten Bauwerke Barntrups auf der Leinwand vorbereitet. (Schloss, Rathaus, Ehrenmal und ev. Kirche)


Kunstobjekt Das Bild, Künstler: Bürgerinnen und Bürger der Stadt Barntrup, Sponsor: Landesverband Lippe, Repro: Dr. Michael Plachky, Foto: Dr. Plachky


Holzfinne
Foto des Kunstobjektes Holzfinne

Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts standen hier in Barntrup und in vielen lippischen Gemeinden vor den Häusern Holzfinnen, die das Stadtbild Barntrups entscheidend geprägt haben. Große, kleine, runde und eckige; reine Kunstwerke, schön anzusehen.

Im Winter wurden Bäume gefällt, gesägt und das Holz in schweißtreibender Arbeit in Scheite gehackt.

Der persönliche Energieverlust wurde bei den alten Barntrupern jedoch von Zeit zu Zeit mit einem Schluck aus dem Flachmann wieder aufgefüllt.

Die sorgfältig und fachmännisch gestapelten Holzfinnen waren erforderlich, um das Holz zu trocknen. In dieser Zeit gab es noch keine Zentralheizung und die Kohleöfen wurden mit diesem Holz angeheizt.


Kunstobjekt Holzfinne, Idee: Sieglinde Strohmeier, Realisierung: Wolfgang Redeker und Heinz-Jürgen Pulver, Sponsor: Familie Tönebön, Barntrup, Foto: Redeker


Die Hexe
Foto des Kunstobjektes Hexe

Die Grafschaft Lippe gehörte zur Kernzone der Hexenprozesse in Mitteleuropa. Die Hexenverfolgung fand überwiegend zwischen 1509 und 1681 statt.

Unwissenheit, Intoleranz und Fanatismus forderten auch in Barntrup ihre Opfer.

Im Jahr 1657, in der Nacht zum 1. Mai, will der Nachtwächter Johann Stöcker in Gerlach Pennings Gastwirtschaft (heute Mittelstraße 37) den großen Hexentanz gesehen und dadurch einen Schadenszauber erlitten haben. Der anschließenden Welle der Hexenprozesse fielen zehn Barntruper Bürgerinnen und Bürger (neun Frauen und ein Mann) zum Opfer. Darunter war auch die Frau des Gastwirtes Annen Hohmuth, die am 24.05.1658 durch das Schwert hingerichtet wurde.

Die Skulptur erinnert an das Unrecht der damaligen Zeit und steht speziell für Frau Anne Hohmuth.

Interessantes zu der Geschichte der Hexenprozesse und -verfolgung finden Sie etwa 20 Kilometer entfernt im Museum Hexenbürgermeisterhaus in LemgoIcon das einen externen Link kennzeichnet.


Kunstobjekt Die Hexe, Künstlerin: Sieglinde Strohmeier, Technische Unterstützung. Klaus-Dieter Hartmann, Sponsor: Wolfgang Redeker, Foto: Redeker


Rastplatz
Level 1

Familienfreundlicher Bereich bei den Fischteichen auf dem Kunstpfadrundgang.


Beschäftigungsprojekt der Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH und des Kreises Lippe sowie der Stadt Barntrup


Entwicklung

Von Mai 2010 bis August 2018 konnten unter Mithilfe von Barntruper Künstlern, Sponsoren und Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt Barntrup 28 Objekte gestaltet und aufgestellt werden. 3 Objekte wurden durch äußere Einflüsse zerstört und mussten abgebaut werden.

Der Kunstpfad ist kein abgeschlossenes Projekt. Neue Ideen sind willkommen.

Beteiligte Künstler

Folgende Barntruper Künstler beteiligen sich aktiv an dem Kunstpfad

  • Herr Heinrich Basche
  • Frau Gudrun Harff
  • Herr Guido Kasper mit Jugendlichen
  • Frau Elvira Klusmeier
  • Frau Elke Kollmeier
  • Herr Wolfgang Redeker
  • Frau Dagmar Stark mit Schülern des Gymnasiums Barnmtrup
  • Frau Hildegard Steinheider mit Schülern der Hauptschule Barntrup/ Dörentrup
  • Frau Sieglinde Strohmeier
  • Herr F. Sundermann

Sprechzeiten Verwaltung

Montag08.30 - 12.00 Uhr
und14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch08.30 - 12.00 Uhr
Donnerstag08.30 - 12.00 Uhr
und14.00 - 15.30 Uhr
Freitag08.30 - 12.00 Uhr

Dienstags ist die Verwaltung geschlossen.

Öffnungszeiten Bürgerbüro

Montag08.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag08.00 - 18.00 Uhr
Freitag08.00 - 12.00 Uhr

Mehr über uns

zum Online-Stadtplan
Barntrup auf Facebook
 
Barntrup Direkt